Apollo hat schon gut gepokert

Es gibt zwei Freunde, mit denen ich mich regelmäßig über Gott und die Welt unterhalte. Manchmal machen wir uns einen Spaß daraus. So stellt jemand eine These auf und dann wird ausdiskutiert, ob sie stimmen kann oder nicht. Das hilft uns auch im Beruf, denn wir sind alle drei im Außendienst tätig und müssen die Kunden von den Vorteilen unserer Produkte überzeugen. Letzten Donnerstag hatten wir mal wieder einen solchen Diskussionsabend.

„Apollo hat schon gut gepokert“ – Das war die These, die Rico uns zur Diskussion stellte. Zuerst pflückten wir ihm auseinander, was man mit der Bezeichnung „Apollo“ alles in Zusammenhang bringen konnte. Ein Raumschiff, ein Kino, ein Schmetterling und ein Theater konnte wohl schlecht pokern. Als einzige Figur diesen Namens blieb Appollo Grasus übrig. Doch der Sohn des Gottes Zeus und der Göttin Leto soll vor langer Zeit im antiken Griechenland gelebt haben. Zu der Zeit war das aus Amerika stammende Kartenspiel weder dort noch im Ursprungsland bekannt. Die Behauptung „Apollo hat schon gut gepokert“ konnte also auf ihn nicht zutreffen. Benno und ich sagten Rico also, dass seine These falsch ist. Doch es sollte ihm gelingen, uns das Gegenteil zu beweisen.

„Apollo hat schon gut gepokert. Ihr dürft das Pokern nur nicht wörtlich nehmen.“ sagte er uns. Tatsächlich bezog sich seine These auf das Seekabelsystem, das von einem Unternehmen namens Apollo im Jahr 2003 durch den Atlantik gezogen wurde und das heute eine der wichtigsten Datenverbindungen zwischen Europa und Amerika ist. Ed kann pro Sekunde immerhin ein Datenaufkommen von bis zu 3,2 Terrabit bewältigen. Der Betreiber macht damit heute einen ordentlichen Gewinn.

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